Eine Abschiedskarte für Kollegen entsteht meist in den letzten drei Tagen, und die halbe Abteilung ist gerade nicht am Platz. Hier geht ein Link herum, auch ins Homeoffice und in die andere Niederlassung, und am letzten Tag ist die Karte voll.

Was schreibt man auf eine Abschiedskarte?

Nicht „alles Gute für die Zukunft“, das steht auf jeder. Ein paar Worte über eine Sache, die die Person hier getan hat: das Projekt, das ohne sie gekippt wäre, der Spruch aus dem Meeting, den alle übernommen haben, der Kaffee am ersten Tag. Wer schreibt, bekommt dafür eine Frage, statt eines leeren Feldes.

Abschiedssprüche für Kollegen

  • Du hast im April die Migration über Nacht gerettet und am Morgen so getan, als wäre nichts gewesen.
  • Seit deinem ersten Monat sagen wir alle „das parken wir kurz“.
  • Du warst die Einzige, die im Onboarding meinen Namen richtig ausgesprochen hat.
  • Ohne deine Excel-Vorlage würde die Abrechnung bis heute drei Tage dauern.
  • Du hast jeden Praktikanten so behandelt, als wäre er seit zehn Jahren dabei.
  • Deine Tür war offen, auch an den Tagen, an denen sie es besser nicht gewesen wäre.
  • Ich habe von dir gelernt, eine E-Mail erst am nächsten Morgen abzuschicken.

Fragen dazu

Wer darf schreiben?

Alle, die den Link haben. Ein Konto braucht niemand, auch nicht die Person, die die Karte anlegt und bezahlt.

Die Person geht Freitag. Reicht das noch?

Ja. Die Karte wird angelegt, der Link geht heute herum, und am Freitag geht sie zur gewählten Uhrzeit auf. Nachrichten kommen bis dahin dazu.

Kann die Person die Karte behalten?

Sie bleibt unter ihrem Link lesbar, auf dem Handy und im Browser, auch wenn der Zugang zum Firmenkonto weg ist.

So läuft es

  1. 1Karte aussuchen und bezahlen.
  2. 2Den Link teilen. Jede Person schreibt eine Nachricht, mit einer Frage als Hilfe.
  3. 3Am Tag bekommt die Person ihre Karte.

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