Ein Danke von vielen wiegt anders als ein Danke von einem. Für die Lehrerin, den Trainer, die Nachbarin, die den Schlüssel hatte: eine Karte, in der jede Person sagt, wofür genau sie sich bedankt.

Was schreibt man auf eine Dankeskarte?

Der Anlass, nicht das Wort. Wer „danke für alles“ schreibt, hat nichts gesagt. Wer schreibt, dass der Anruf am Dienstagabend den Unterschied gemacht hat, hat die Karte geschrieben.

Danksagungen für die Karte

  • Danke, dass du im Juni die Kinder genommen hast, als das Krankenhaus anrief.
  • Du hast unser Projekt zwei Wochen lang jeden Abend gegengelesen, und niemand hat dich darum gebeten.
  • Danke für das Rezept, das ich seit drei Jahren als meins ausgebe.
  • Ohne deine Nachricht am Sonntag hätte ich den Termin nie wahrgenommen.
  • Du hast mir bei der ersten Präsentation den Vortritt gelassen, obwohl es dein Thema war.
  • Danke, dass du das Fahrrad repariert hast, bevor ich gemerkt habe, dass es kaputt war.
  • Du hast beim Umzug die Kisten getragen, die alle anderen stehen gelassen haben.

Fragen dazu

Muss ein Anlass draufstehen?

Nein. Eine Dankeskarte braucht kein Datum. Sie geht auf, wann die Person, die sie anlegt, es bestimmt, auch sofort.

Wir sind nur drei. Lohnt sich das?

Drei Nachrichten, die jeweils eine echte Sache nennen, sind mehr als dreißig Unterschriften unter einem gedruckten Spruch.

Kann die Person antworten?

Sie liest die Karte unter ihrem Link. Wer darauf antworten will, tut es wie immer: mit einer Nachricht.

So läuft es

  1. 1Karte aussuchen und bezahlen.
  2. 2Den Link teilen. Jede Person schreibt eine Nachricht, mit einer Frage als Hilfe.
  3. 3Am Tag bekommt die Person ihre Karte.

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